Klimaschutzprojekte an Berliner Schulen erfolgreich umsetzen – kostenfrei Messgeräte ausleihen

Messgeräteverleih für Schulen © Berliner Energieagentur / Dietmar Gust

Allgemein- und berufsbildenden Schulen in Berlin können im Rahmen von Berliner ImpulsE energiebezogene Messgeräte kostenfrei ausleihen. Interessierte können folgende Geräte erhalten:

  • Wärmebildkamera
  • CO2-, Temperatur- und Luftfeuchtigkeit-Messgerät
  • Luxmeter
  • Stromkostenmessgerät

Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin gefördert und durch die Berliner Energieagentur umgesetzt.

Was ist das Ziel des Angebots?

Schulen setzen sich im Schulalltag zum Teil intensiv mit dem Themenkom-plex Energie, Klimaschutz, Klimawandel auseinander und nutzen u.a. das eigene Schulgebäude für den Transfer theoretischen Wissens in die Praxis. Wie hoch ist Stromverbrauch unseres Computerraums, wenn die Computer im Stand-by-Modus betrieben werden? Wie stark schwankt die Raumtemperatur des Klassenraums im Lauf einer Schulwoche und welche Ursachen gibt es dafür? An welchen Stellen ist die Gebäudehülle unserer Schule besonders gut wärmegedämmt? Welche Luftqualität hat die Raumluft und welchen Einfluss hat „richtiges Lüften“ darauf?
Aus den Messergebnissen und Erkenntnissen lassen sich Maßnahmen und Projekte ableiten, die nachhaltig zum Klimaschutz in den Bildungseinrich-tungen und darüber hinaus beitragen können. Interessierte, die die Messge-räte ausleihen, erhalten neben einer Einführung in die Nutzung auch eine Anleitung zur einfachen Bedienung der Geräte und vielfältige Vorschläge für Projekte mit Schülerinnen und Schülern.

Wie funktioniert der Verleih?

Die Messgeräte werden durch die Berliner Energieagentur (BEA) betreut und verliehen.

  • Interessierte wenden sich an die BEA und stimmen sich über Art der Geräte, Dauer und Zweck der der Ausleihe ab.
  • Die Übergabe der Messgeräte erfolgt persönlich. Dabei werden die korrekte Nutzung erläutert und die wichtigsten Handgriffe ausprobiert.
  • Nach etwa 8 Wochen werden die Messgeräte persönlich zurückgegeben. Dabei nimmt die BEA alle Hinweise des Ansprechpartners auf und dokumentiert die Erfahrungen und Ergebnisse der Anwender.