Energie-Navigator 2-2017

Editorial

Michael Geißler, Geschäftsführer Berliner Energieagentur

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am vergangenen Freitag hat das vom Deutschen Bundestag beschlossene Mieterstromgesetz auch den Bundesrat passiert. Vorbehaltlich einer letzten Prüfung durch die EU-Kommission kann es somit bald in Kraft treten. Das ist wichtig und dringend notwendig, damit die dezentrale Energiewende in Berlin wieder mehr an Fahrt gewinnt.

Aufgrund erheblicher Kürzungen bei den Einspeisevergütungen ist der Photovoltaik-Ausbau insbesondere im Geschosswohnungsbau in den vergangenen zwei Jahren stark zurückgegangen. Deshalb hat sich die Berliner Energieagentur auf Bundesebene zusammen mit Partnern aus der Wohnungswirtschaft, mit dem Mieterbund, mit den Verbraucherzentralen und mit den Stadtwerken für das neue Gesetz engagiert. Selbstverständlich werden wir künftig unseren Beitrag dazu leisten, auf Berliner Dächern selbst wieder mehr Ökostrom zu erzeugen.

Aktuell bauen wir drei Solarstrom-Anlagen in genossenschaftlichen Bestandsgebäuden. Mit den zukünftig besseren gesetzlichen Rahmenbedingungen wollen wir in diesem Bereich noch mehr investieren und noch mehr Menschen mit unserem preisgünstigen und sauberen BEA Kiezstrom® beliefern. Jetzt geht es darum, geeignete Dächer zu identifizieren und die Gebäudeeigentümer - und danach auch die Bewohner - von den Vorteilen zu überzeugen.

Ein Interview zum PV-Mieterstrom finden Sie in diesem aktuellen Energie-Navigator. Außerdem Beiträge zur positiven Geschäftsentwicklung der BEA, zu unseren internationalen Kooperationen und zu weiteren Themen aus unserem Hause.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

unterschrift

Michael Geißler, Geschäftsführer

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Energiewende vor Ort - Wege zum klimaneutralen Stadtquartier
Datum der Veranstaltung:
19. Juli 2017 - 9:00 - 13:00

Wie können Berliner Quartiere in der Zukunft klimaneutral gestaltet werden und wie kann die Energiewende vor Ort gelingen? Welche Technologien und Konzepte überzeugen speziell beim Neubau, um erneuerbare Energien kosteneffizient zu integrieren? Und was können wir von erfolgreich umgesetzten Projekten in anderen Städten lernen?

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