CHP Goes Green

Partner: 
Europäische Kommission
Projektzeitraum: 
2010 − 2013

Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom in Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzt den eingesetzten Brennstoff besonders effizient aus. Ein Großteil der mit KWK betriebenen Anlagen verfeuert heute fossile Brennstoffe. In Zukunft sollen jedoch mehr und mehr biogene Energieträger zum Einsatz kommen, um Rohstoffreserven zu schonen und die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren.
Ziel des EU-Projektes CHP Goes Green ist es, den Einsatz regenerativer Energieträger wie Biogas oder Bio-Erdgas in KWK-Anlagen voranzutreiben. Die Berliner Energieagentur GmbH ist als Projektkoordinator für die Umsetzung des Projektes verantwortlich und informiert zusammen mit Partnern aus Österreich, Frankreich, Lettland und Tschechien und der COGEN Europe über die Nutzung regenerativer Energieträgern für die Energieerzeugung in KWK-Anlagen.
 
Mit Biomasse der Hauptstadt einheizen
 
Die Projektpartner setzen in Berlin, Frankfurt, Hannover, Graz, Paris, Lyon und Riga regionale Informationskampagnen um und vernetzen relevante Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Zudem analysieren und bewerten sie regionale, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz biogener Brennstoffe in KWK-Anlagen. Außerdem erstellen die Projektpartner Machbarkeitsstudien, initiieren KWK-Anlagen in Kombination mit erneuerbaren Energien und schulen Partner in weiteren europäischen Regionen.
Die Ergebnisse und Gute-Praxis-Beispiele sind auf der Projektwebseite zum Download verfügbar. Das Projekt CHP Goes Green wird durch das „Intelligent Energy Europe“ der Europäischen Union gefördert. Die regionale Berliner Kampagne wird durch die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft kofinanziert.
 
Mehr Informationen finden Sie auf der Projektwebseite